"Die sitzen doch nur rum, quatschen und trinken Kaffee."
Dieser Vorwurf begegnet mir tatsächlich häufiger. Wenn Fachkräfte mir berichten, wie einige Eltern ihre pädagogische Arbeit "bewerten".
Pädagogische Fachkräfte tragen im Berufsalltag eine hohe Verantwortung. Sie begleiten Kinder in wichtigen Entwicklungsphasen, arbeiten in dynamischen Teams und bewegen sich täglich in Situationen, die emotional, organisatorisch und fachlich anspruchsvoll sind. Zeitdruck, Personalmangel, steigende Erwartungen und komplexe Familienrealitäten führen dazu, dass viele Fachkräfte an ihre Belastungsgrenzen kommen und regelmäßig darüber hinausgehen.
der Erzieher*innen mindestens einmal krankgeschrieben. Atemwegsinfekte verursachten dabei 23,4 % aller Fehltage. Gleichzeitig zeigt sich ein deutlicher langfristiger Trend: Psychische Erkrankungen haben zwischen 2009 und 2023 um fast 100 % zugenommen. In den Top‑10‑Diagnosen der Kita-Beschäftigten finden sich gleich vier psychische Erkrankungen (u. a. depressive Episoden, Belastungs- und Anpassungsstörungen). Jede*r Vierte fiel 2023 aufgrund einer solchen Diagnose aus. Kurz gesagt: Körperliche Belastungen bleiben hoch – psychische Belastungen steigen dramatisch. Quelle AOK: https://www.aok.de/pp/rh/pm/krankenstand-beim-kita-personal-erreicht-neuen-hoechstwert/
Doch zwischen konzeptioneller Planung, Entwicklungsgesprächen und Krankheitswellen bleibt oft kein Raum für die teaminterne Reflexion. Unklarheiten, Unzufriedenheit, Überforderung, belastende Situationen einzelner oder auch Konflikte im Team bleiben unentdeckt und ungeklärt. Darunter leidet das Betriebsklima, die pädagogische Arbeit und am Ende auch die Gesundheit.
Supervision bietet diesen Raum. Sie schafft Abstand zum Alltag, öffnet neue Perspektiven. Schritt für Schritt und Wort für Wort entsteht Entlastung und spürbare Selbstwirksamkeit. Durch Kommunikation kann Verständnis, Klarheit und Orientierung entstehen. Gefühle und Bedürfnisse werden ausgesprochen, Konflikte werden professionell und in einem geschützten Rahmen begleitet.
Sind Sie auch bereit in die Gesundheit und Qualität Ihres Teams zu investieren?
Teams und Gruppen die ich begleiten durfte:
🔸Pädagogische Fachkräfte
🔸Pädagogische Leitungskräfte
🔸Lehrkräfte
🔸Hauptberufliche Pflegekräfte
🔸Ehrenamtliche Hospizbegleiter
Ich begleite pädagogische Fach- und Leitungskräfte mit Erfahrung, Empathie und einem klaren Blick für die Herausforderungen des Berufsalltags. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang bildet für mich das Fundament meiner Arbeit. Lösungsorientierung, Kreativität und ein voller Methodenrucksack sorgen für Sitzungen mit Mehrwert.
🔸Team-Supervision
🔸Einzel-Supervision
🔸Vorträge & Workshops
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie ich Sie unterstützen kann.
Supervision ist ein professionelles Beratungsformat, das dazu dient, die berufliche Praxis von Fachkräften zu reflektieren, zu verbessern und weiterzuentwickeln. In Supervisionssitzungen können Themen wie Arbeitsbeziehungen, Konflikte, Stressbewältigung und persönliche Entwicklung besprochen werden. Ziel ist es, die Qualität der Arbeit zu steigern und die persönliche Zufriedenheit zu fördern. Supervision kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppensitzungen stattfinden.
Grundsätzlich ist Supervision für alle hilfreich, die ein Interesse an Teamentwicklung haben und denen ein gutes Miteinander wichtig ist.
-Erzieherinnen und Erzieher
-Kita-Leitungen
-Teams in Kindertagesstätten
-Pädagogische Fachkräfte
-Pädagogische Leitungskräfte
-Träger und Organisationen im Bildungs- und Sozialbereich
- Kurze Eingangsrunde
-Themensammlung
-Auswahl durch die Teilnehmer
- Vertiefung des Themas
- Konkrete Arbeit mit passenden Methoden
(Fallbesprechung, Perspektivwechsel, systemische Fragen, Skalierung etc.)
- Entwicklung konkreter nächster Schritte
- Kurze Abschlussreflexion
Einzelsupervision:
Vertrauliche Gespräche zwischen Supervisor und Klient. Intensive persönliche Reflexion und individuelle Entwicklung.
Teamsupervision:
Für Personen, die im selben beruflichen Kontext zusammenarbeiten. Stärkt Zusammenarbeit und Kommunikation.
Gruppensupervision:
Oft als Fallsupervision in einer Gruppe. Gemeinsame Analyse und Lösungsfindung für komplexe Fälle.
Einzelsupervision:
60 bis 90 MinutenGruppen- und Teamsupervision:
In der Regel sind 90 Minuten vorgesehen. Aufgrund der Dynamik kann es aber auch über die 90 Minuten hinausgehen.Im Vorgespräch besprechen wir die Einzelheiten und ermitteln Ihren Bedarf.
Gruppen- und Teamsupervision:
Üblicherweise plane ich Intervalle von vier bis sechs Wochen ein. Bei akuten Themen oder erhöhtem Unterstützungsbedarf sind auch wöchentliche oder 14‑tägige Treffen möglich.Einzelsupervision:
Nach Absprache und Bedarf.Gruppen- und Teamsupervision:
Üblicherweise in einem geeigneten Raum in Ihrer Einrichtung.Einzelsupervision:
Das kann vor Ort in der Einrichtung sein oder auch hier im Alltagsheldenbaumhaus. Digitale Einzelsitzung oder telefonische Supervision kommen auf Wunsch ebenfalls zum Einsatz.Gruppen- und Teamsupervision:
Aus der Erfahrung heraus bietet es sich an, frühzeitig Termine festzulegen, damit sich die Supervision in die internen Abläufe und Öffnungszeiten der Einrichtung integrieren lässt. Und auch Eltern und die Mitarbeitenden planen können.Einzelsupervision:
Nach gemeinsamer Absprache.